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Gartenjahr

Februar

Nun steht die Frage, wohin mit dem Verschnitt, wofür braucht man das ganze Gestrüpp? Zum Kompostieren! Die Äste und Zweige werden durch einen Schredder klein gehäckselt und kommen mit in den Thermokomposter. Dann geben Sie noch etwas Kompostierer dazu, so dass der Komostiervorgang beschleunigt wird. Auf diese Weise bekommen Sie einen idealen Mulchkompost für Gemüsebeete und Blumenrabatten. Schon nach 6 Wochen können Sie den Kompost zum Mulchen verwenden. Sie brauchen viel weniger zu hacken, und die Feuchtigkeit hält sich viel besser im Boden.

Für Küchenabfälle nehmen Sie Thermo - Komposter. Hier macht man mit den Kompostwürmern gute Erfahrungen. Legen Sie zwei Briketts Kokohum dazu, Ihr Küchenkompost noch wird krümeliger. Das Kokohum nimmt nämlich die ganze überschüssige Nässe aus den Küchenabfällen auf.

Sie möchten Ihre organischen Garten- und Küchenabfälle in kürzester Zeit zu wertvollem Mulchkompost verwandeln? Kein Problem! Der "Thermokomposter" erledigt das für Sie mit den richtigen Materialien binnen sechs bis acht Wochen! Dieser bewährte Kompostsilo aus Recycling-Kunststoff gewährleistet nämlich durch seine rundum doppelwandige Konstruktion eine derart gute Wärmedämmung, dass es zu einer sehr schnellen und dabei gleichmäßigen mikrobiologischen Umsetzung kommen kann. Während der Heißverrottungsphase entstehen Temperaturen bis zu 70°C! Die zwischen den Wandungen eingeschlossene Luft dient dabei als wirkungsvolle Dämmschicht. Da das Material nicht austrocknet, geschieht die Umwandlung bis in die Randzonen hinein.

Zwei Deckelklappen ermöglichen ein einfaches Einfüllen der Rohmaterialien sowie eine regelmäßige Kontrolle und Pflege des Kompostes. Der reife Kompost kann dann leicht aus den beiden Entnahmeklappen am Boden entnommen werden. Alternativ können zur Kompostentnahme oder zum Umschichten die einzelnen Seitenteile mit wenigen Handgriffen abgenommen werden.

Mit einem Frühbeet beginnt das Gartenjahr schon etwas früher. Denn hier kann man schon jetzt Spinat, Möhren, Kopfsalat und Petersilie aussäen. Und Ende des Monats kommen dann auch noch Kohlrabi und Radieschen dazu.

Ein langer Winter, ein unbeständiges, nasskaltes Frühjahr - da braucht es schon viel Geduld, bis man endlich mit der Aussaat und Pflanzung im Garten beginnen kann. Doch, wer ein Frühbeet hat, der muss nicht so lange warten. Denn unter dem Schutz eines Frühbeetes erwärmt sich der Boden schneller. Dadurch erhält man bessere Keim- und Wachstumsbedingungen für die frühe Saat. Hier entwickeln sich die jungen Gemüse- und Kräuterpflänzchen, Erdbeeren und Anzuchtpflanzen besonders gut. Einen Monat früher säen, pflanzen und ernten - das Frühbeet macht's möglich.

Im Monat Februar ist die richtige Zeit für die Bodenverbesserung! Dass der Mulchkompost das A & O ist, ist keine Frage. Zusätzlich arbeitet man aber jedes Jahr ausreichend Kalk sowie etwas Urgesteinsmehl in die Beete ein, sozusagen als "Aufbaumittel". Um die Kalkmenge richtig zu bestimmen, testet man den Säuregrad vorher mit dem Calcitest. Das hat Bodenleben und auch der Bodenstruktur bislang sehr gut getan.

Mit Ihrem Kompost haben Sie über die Jahre dafür gesorgt, dass der Gartenboden genügend Humus enthält. In Ihren Beeten und Rabatten können Sie deshalb über zu wenig Bodenfruchtbarkeit nicht klagen! Aber was ist mit dem Rasenboden? Da man hier ja schlecht Mulchkompost ausbringen kann, geben Sie Ihren Rasen als Ersatz einmal im Jahr eine Gabe Kompostersatz.

Eine weitere Methode, Ihren Boden schön locker zu bekommen und die Bildung von Humus zu fördern, ist die Gründüngung. Auf offene Beete säen Sie zum Beispiel vor dem ersten Gemüse meist dicke Bohnen oder Ackerbohnen aus. Gelbsenf und Ölrettich dagegen säen Sie nie vor Gemüse, denn sie fördern die Kohlhernie. Später im Jahr kommen auf die freien Flächen dann Gartenkresse, Tagetes oder Phacelia. Aber auch mit Wicken, Ringelblumen oder Zinnien können Sie gute Erfahrungen machen. Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist, können Sie die vorgezogenen Stiefmütterchen und Maßliebchen auspflanzen.

Möchten Sie Knollenbegonien vortreiben lassen, dann können Sie dies jetzt wie folgt tun: Die Knollen werden von trockenen Wurzelresten gereinigt, dann im 5 cm Abstand nebeneinander in eine mit feuchter Kokohum Erde gefüllte Pikierschale gelegt und mit feuchtem Kokohum bedeckt. Die ausgetriebenen Knollen pflanzen Sie dann einzeln in Töpfe.

Nicht jeder Gärtner hat das Glück, einen humosen, feinkrümeligen Boden zu haben. Oft sind die Böden zu Leicht oder zu Schwer. Doch mit den richtigen Mitteln und Maßnahmen sowie etwas Geduld lässt sich auch hier eine ganze Menge erreichen. Dazu ein extremes Beispiel: Böden mit hohem Sandanteil sind zwar leicht zu bearbeiten, die Wasserführung ist gut, die Durchlüftung ist intensiv und die Pflanzen haben es leicht, das Erdreich mit ihren Wurzeln zu durchdringen. Was diesen Böden fehlt, ist eine ausreichende Wasser- und Nährstoffspeicherfähigkeit. Ursache dafür ist ein Mangel an Tonmineralen, die u. a. für die Umwandlung organischer Substanzen in so genannte Ton - Humus - Komplexe (Dauerhumus) benötigt werden. Um die Struktur dieser Böden nachhaltig zu verbessern, empfehlen sich deshalb regelmäßige Gaben von Tonmineralmehl, ergänzt durch Kompostgaben und Mulchen.

Tonmineralmehl besteht zu einem großen Teil aus mehrlagigen Tonmineralen. In ihren Zwischenschichten können sowohl Wasser als auch Nährstoffe festgehalten werden. Beides steht dann den Pflanzen in viel größerem Umfang zur Verfügung und die Auswaschungsverluste werden deutlich verringert. Gleichzeitig wird der Boden noch durch die zusätzlich enthaltenen Spurenelemente bereichert.

Ganz nebenbei erfüllt Tonmineralmehl noch einen weiteren Zweck: Ist der Kompost zu nass geworden, so kann durch Zugabe von Tonmineralmehl die überschüssige Feuchtigkeit gebunden werden, damit der Kompostierungsprozess wieder richtig in Gang kommt.

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